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Zitronenkuchen mit Tonkabohne

1. September 2014
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früher hatte ich backen gehasst, da mir kein kuchen gelungen war – von torten rede ich erst gar nicht und wie man einen gugelhupf unbeschädigt aus der form bekommen sollte, war mir jahrelang ein rätsel, ehrlich!

also hatte ich es sein lassen und diese ganzen fertig kuchen und torten kurzerhand gekauft. in der „abnehmphase“ hatte ich jedoch mal einen blick auf den inhalt dieser packerl geworfen – zu beginn nur, da ich kalorien zählte, doch bald auch, da ich wissen wollte, was all die abkürzungen, usw… heißen sollten. damals buk ich bereits selbst, aber meist nur zu anlässen und wenn es denn mal wirklich ausdrücklich von der familie erwünscht war … jaja, sie ließen mich manchmal wirklich gerne auflaufen und genossen in hämischer dreisamkeit meine abneigung fürs backen!
ich lerne jedoch nie aus und aufgeben steht nicht in meinem wörterbuch und somit wurden aus steinharten, frisch aus dem backofen, kuchen immer bessere und bei weitem nicht so leicht, in 2 teile berechende kuchen, torten und man höre und staune, sogar gugel – so und jetzt bin ich mit meinem deutsch am ende – gugelhupfe, gugelhüpfe oder doch ganz anders? jedenfalls diese runden, gerillten, fluffigen kuchen!
backen macht mir mittlerweile richtig spaß. zu dem hatte ich vor einigen wochen mein absolutes lieblingsrezept gefunden -so simple, so fein und so variabel einsetzbar!
es ist mein basiskuchenrezept für obstblechkuchen, mein bestes rezept für kuchen im glas und mein liebstes geschenk, wenn ich zur nachmittagsjause eingeladen werde!

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DAS rezept für diesen super feinen ZITRONENKUCHEN!
350 g butter
350 g zucker
7 eier (medium)
2 esslöffel zitronenschale gemahlen (oder mehr – je nach vorliebe für bitteres)
2 esslöffel zitronensaft
(zum thema zitronensaft – ich habe immer frischen zitronensaft tiefgekühlt in eiswürfelsackerl, von diesen nehme ich 2 würfel – sprich quasi 2 esslöffel)
1 tonkabohne
50 ml kaltes wasser
350 g mehl
2 teelöffel backpulver (oder weinsteinpulver)

butter mit dem zucker schaumig schlagen, danach ei für ei einrühren (für perfekte luftigkeit im kuchen sorgt ihr, wenn ich die eier trennt und das eiweiß steif schlagt und erst zum schluss vorsichtig unterhebt!), die zitronenschale und die geriebene tonkabohne und den zitronensaft, sowie das wasser zugeben gut verrühren und danach das mehl (das ihr vorher bitte mit dem backpulver vermischt) in die rührschüssel einsieben.

viele lieben diesen kuchen mit einer leicht zitronig schmeckenden glasur… ich mache sie nicht, ich finde dieser kuchen überzeugt auch ohne glasur! an sich ist diese aber sehr leicht gemacht – einfach etwas zitronensaft mit staubzucker mischen und darüber streichen – fertig!

bei 180°C umfluft im backofen 40 minuten backen – noch heiß genießen!

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GUTES GELINGEN!

ps. bild nr. 1 – teller vom flohmarkt, bild nr. 2 erbstück von der oma #riess, bild nr. „weck“ glas!

das lied zum backen dieser tage war immer und immer wieder „time after time“…

4 Kommentare

  • Reply Sylvia 1. September 2014 at 14:29

    Genial, der Tipp Zitronensaft einzufrieren! Zum Rezept kann ich noch nichts sagen, weil ich es erst ausprobiereh muss. 🙂 …und das Guglhupf-Problem kenn ich, eigentlich kenne ich das mit verschiedenen Formen! 😉

  • Reply Mag. Helga Mitterhauser-Dubian ... Die Flohmarkt-Buchhändlerin :-) 7. September 2014 at 21:16

    Tatsächlich! Ihr Zitronenkuchenrezept lässt wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen.
    Muss eine OffenBArung sein, den zu verkosten.

    … und welch eine wunderschöne Homepage Sie doch haben. Viel Erfolg weiterhin.
    Ihre Flohmarkt-Buchhändlerin

  • Reply Isabell 8. September 2014 at 10:35

    Hallo,

    ich würde dich gerne zu unserer Foodblogger-Community Küchenplausch einladen.
    Auf Küchenplausch (www.kuechenplausch.de) findest du täglich neue Rezepte von hunderten Foodblogs, hast die Chance neue Foodies kennen zu lernen und regelmäßig finden tolle Foodblog-Events statt. 🙂

    Ich würde mich freuen, wenn du mal bei uns vorbei schaust.

    Liebe Grüße
    Isabell

    • Reply Sabine Zettl 11. Januar 2015 at 19:42

      Leider habe ich all die Kommentare erst jetzt entdeckt – zu meiner Schande, ich gestehe! Vielen Dank liebe Isabell – ich werde gerne einmal bei euch vorbei schauen!
      LG, Sabine