Die Zettl kocht

Sezchuan Pfeffer

18. Februar 2015
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PFEFFER – TEIL 1
Szechuan Pfeffer

Fakten:
Herkunft: China
Art:
Ein Laub wechselnder Baum oder Strauch mit federgleichen Blättern
Dieser Pfeffer zählt zu meinen absoluten Lieblingsgewürzen und deshalb verwende ich ihn gerne pur, aber auch in meiner eigenen Gewürzmischung.

Die kleinen roten Beeren werden im Herbst geerntet und in der Sonne getrocknet, bis sie platzen. Ihr Aroma entfaltet sich erst dann so richtig. Dieses ist leicht zitronig und erzeugt auf der Zungenspitze ein leichtes Prickeln, das so ein kleines Taubheitsgefühl in sich birgt. Probiert es mal aus – es ist total spannend! Im Nachgeschmack ist er leicht bitter, aber nicht scharf.

Szechuan Pfeffer eignet sich perfekt zum Würzen von weißem Fleisch – außerdem ist er Hauptbestandteil bei der bekannten 5-Gewürzemischung, die quasi die Basis für viele Gerichte im Wok ist. Der Szechuan Pfeffer ist ein imposantes Gewürz, dem unzählige Namen verliehen und Aromen zugeschrieben werden. Probiert es mal aus und erforscht die Geschmackserlebnisse, die dieses Gewürz auf eurem Gaumen erzeugt.

Die 5-Gewürzmischung kann man im gut sortierten Gewürzhandel kaufen oder einfach selbst herstellen. Da ich sehr gerne asiatisch koche und viel im Wok zubereite, habe ich mir meine eigene Mischung zusammengestellt. Dabei habe ich natürlich auch auf den Geschmack meiner Liebsten Rücksicht genommen. Das könnt ihr auch machen, denn ihr wisst bestimmt am besten, was eurer Familie so richtig gut schmeckt.

Hier mein heutiges, sehr leicht nachzumachendes Rezept für die 5-Gewürzemischung:

Rezept:
5-Gewürzemischung

je 25 g Sternanis, Zimt, Fenchel, Nelken und Szechuan Pfeffer miteinander vermengen und in eine gut verschließbare Dose abfüllen.
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Die Zettl‘s Empfehlung:
Beim Kauf der Gewürze immer die ganzen Gewürze nehmen und diese im Mörser oder in einer Küchenmaschine fein mahlen. Das bewirkt, dass sich die in den ganzen Früchten enthaltenen Aromen perfekt frei setzen können.

Mit dieser Mischung könnt ihr nun eure asiatischen Gerichte optimal verfeinern.
Viel Spaß beim Verkosten und Probieren und nicht vergessen – gemeinsam schmeckt‘s am besten!

2 Kommentare

  • Reply erika.raml 23. Februar 2015 at 13:29

    S. g. Frau Zettl!, super Rezepte, DANKE.!!!SUPER -WEBSEITE!!
    Eine Frage: Kann man selbst-gemachten-gezogenen Strudelteig ohne Fülle einfrieren?. ( Für Vorrat)
    Kann man auch Tofu einfrieren ? VIELEN LIEBEN DANK! eine Hobbyköchin

    • Reply Sabine Zettl 24. Februar 2015 at 23:44

      Liebe Erika,

      Strudelteig friere ich immer ein – das geht ganz problemlos. Ich gestehe, auch mit Tofu habe ich das schon gemacht – jedoch den Tofu „natur“ – der hat nicht sehr viel Geschmack. Ob man geräucherten Tofu auch tiefkühlen kann weiß ich jedoch nicht (denke aber schon!).

      Vielen Dank übrigens für deine lieben Worte im Bezug auf die HP – das freut mich sehr.

      Liebe Grüße, Sabine

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