Alle Rezepte, Leibspeis

Leibspeis Nr 25

24. November 2020

Gebackene Garnelen auf Papaya/Avocado/Grapefruit Salat

Wie ich meine Liebe für Shrimps und alles das im Meer lebt und essbar ist, entdeckt habe:

Ich war 15 Jahre jung und für zwei Wochen in Torquay bei einem Schüleraustausch. Wir waren eine nette Gruppe Gleichaltriger, die sich super verstand und sehr viel Spaß miteinander hatte. In dieser Zeit ist mir ein Junge ganz speziell aufgefallen.

Am Flug zurück wurden die Sitzplätze wie verrückt getauscht. Jeder/Jede wollte die letzten Stunden noch neben seinem Schwarm sitzen. Ging mir auch so und ich hoffte auf einen guten Tausch, um neben G. zu sitzen, was mir natürlich gelang. M., ein sehr hübsches Mädchen überließ mir damals den Vortritt. Was für ein Gefühl…

Als wir von der Flugbegleiterin nach unserem Essenwunsch gefragt wurden, antwortete G. als erstes und wählt Shrimps Cocktail. Ich wollte ihm gefallen, weltoffen wirken und entschied mich in aller Selbstverständlichkeit ebenso für dieses Gericht. Nicht wissend, wie ich es jemals schaffen würde die Würmer zu essen.

Keine Ahnung wie es mir gelang, aber ich lebe noch und zu G. habe ich, nach mittlerweile 30 Jahren, auch noch immer Kontakt, sporadisch, aber immerhin. Solltest du das lesen – danke für diese schöne Erinnerung, auch wenn du direkt gar nichts damit zu tun hattest.

Garnelen: Ich habe manchmal eine unglaubliche Lust auf gebratene Garnelen. Sie geben mir immer noch so ein bisschen das Gefühl „etwas Feines“ zu essen. Ich kaufe sie selbstredend in „Bio Qualität“.

Diesmal ist es ein Salat aus wenigen Komponenten für zwei Personen geworden:

Pro Person ca. 7 Garnelen, 1 Avocado, 3 Filets einer Grapefruit, Papaya (Menge nach Gusto und Eisbergsalat (maximal ein Viertel). Die Marinade habe ich aus Olivenöl und Aceto Bianco mit einer Salatgewürzmischung gemacht.

Die Panier für die Garnelen ist letztlich das Aufwendigste bei diesem Gericht. Ihr braucht dafür Kokosraspel. Ich habe eine halbe Tasse gemahlen und eine halbe Tasse die normalen kleinen Kokosraspel (die zum Backen) genommen und mit Semmelbrösel vermengt.

Mit Mehl, verquirltem Ei und der Kokosraspel/Semmelbröselmischung (in dieser Reihenfolge) paniert ihr die Garnelen und backt sie dann in heißem Fett raus. Beim Frittieren fand ich es total interessant, dass es unglaublich gut geduftet hat. Lag wohl an den Kokosraspeln!

Im letzten Schritt vermengt ihr alle Zutaten in einer Schüssel, gebt die Garnelen oben drauf und genießt diesen köstlichen Salat. Buntes Essen macht gute Laune, davon bin ich überzeugt!

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Leibspeis Nr 24

22. November 2020

Parmigiana

Die Sache mit Italien ist die:

Ich mag das Land. Sehr sogar. Vor 25 Jahren habe ich ein Jahr in Rom verbracht.

Italien ist meine kulinarische Heimat. Nirgendwo habe ich je mehr über Lebensmittel und Essenskultur gelernt, als auf den Märkten Roms. Als junges Mädchen habe ich es unheimlich genossen mit den Römern auf den Wochenmärkten zu flirten. Wir plauderten über das Essen, über Rezepte, übers Wetter. Das tut man dort so. Das Gespräch, und mag es noch so belanglos sein, ist wichtig. Mit der Zeit verlor ich mein Unbehagen italienisch zu reden und begann, wenngleich grammatikalisch total falsch, zu plaudern. Bis heute wird mir ein „schlampiger römischer Dialekt“ nachtgesagt. Ich finde das sehr sympathisch!

Rom, am 21.02.2020 – Aventino. Giardino degli aranci. Ich sitze immer dort vorne am Gemäuer und genieße den Klang der Stadt, kann mich nie satt sehen an ihrer Einzigartigkeit und schwelge in Erinnerungen.
Rom ist magisch!

Carissima Eva. Extra für dich heute mit einer genauen Mengenbeschreibung:

2 Melanzane – in 1 cm dicke mit der Küchenmaschine (wenn vorhanden) Scheiben geschnitten 1 Flasche Tomatensauce 2-3 Packungen Mozzarella – ebenso in dünne Scheiben geschnitten Frisches Basilikum, eine Zwiebel, 4 Zehen Knoblauch, Salz, Pfeffer und eine nette italienische Gewürzmischung (muss aber nicht sein) und ein kleines Stück Butter. Öl.

Am Vortag die Tomatensauce zubereiten. Zwiebeln klein schneiden, Knoblauch ebenso und in der Butter anbraten. Die Sauce zugeben und mit den restlichen Gewürzen aufkochen und nochmals ca. 250 ml Wasser zugeben und nochmals einreduzieren. Auskühlen lassen und kaltstellen.

Zubereitung Parmigiana:

Die in Scheiben geschnittenen Melanzane mit Salz bestreuen, eine Stunde ziehen lassen, mit Küchenkrepp abtupfen, um sie danach in heißem Öl kurz zu frittieren. (Aufwendiger, aber schmackhafter wird das Ganze, wenn ihr die Melanzane vor dem Frittieren in einer Mischung aus Mehl und Parmesan wendet).

Danach schichtet ihr alles wie bei einer Lasagne. Zuerst kommen die Melanzanescheiben, dann die Tomatensauce und zum Schluss die Mozzarella. Die angegebene Menge geht sich bei mir für zwei Schichten aus.

Im Backofen bei 170 °C ca. Minuten überbacken.

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Leibspeis Nr 23

20. November 2020

Sommerrollen, Winterrollen 

“Ich stehs mir auf asiatisches Essen”.   

Egal welches Land, Hauptsache korianderlastig und scharf. Alles andere überlasse ich dem Zufall. Natürlich nicht wenn ich koche, nur wenn wir essen gehen.  

Und das tun wir gerne und ziemlich regelmäßig. Als wir zum letzten Mal vor dem Lockdown verabredet waren, hatten wir einen Tisch in einem sehr feinen Restaurant reserviert. Im letzten Moment, am Weg dorthin im Auto, erspähten wir ein kleines thailändisches Lokal. Wir sahen uns an, nickten und sind super spontan anstatt rechts nach links abgebogen.  

Was für ein wunderbarer Abend. Meine Begleitung und das köstliche Essen haben die Höchstpunktezahl verdient. Beides vorzüglich! 

Jetzt im Lockdown ist es mir wichtig, dass ich ein bisschen auf die Ernährung achte. Die Mädls und ich haben beschlossen nicht nur zu essen, wonach uns gerade ist. Auf unsere kulinarischen Bedürfnisse zu hören erachte ich momentan als essentiell. Trotzdem, oder gerade auch deshalb, ist es mir wichtig viel Gemüse daheim zu haben. 

Winter/Sommerrollen mit einer aromatischen Sauce aus allerlei Zutaten geben die ziemlich viel her. 

Ich habe mich gestern ein bisschen gespielt. Hokaido angebraten, Bio Garnelen, Bio Hendlbrustfleisch (hatte ich noch von den Sate-Spießchen übrig), rohes Rotkraut, Karotten, usw…  

Ich mag es, wenn ich schon beim Anblick dieser Köstlichkeit gute Laune bekomme.  

Bunt macht mich fröhlich! 

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Leibspeis Nr 22

17. November 2020

Sauerkrautknödel

Das ist eine Speise, die ich mit einem meiner besten Freunde verbinde und das, obwohl wir sie noch nie gemeinsam gegessen haben.

Georg.

Er ist ein großer Fan von Hausmannskost. Zudem ruft er mich aktuell fast wöchentlich an und möchte mit mir übers Kochen reden, weil „Da kennst dich besser aus als ich“. Er kocht gern und braucht manchmal einfach nur ein paar Tipps. Das besten an den Telefonaten ist aber, dass wir übers Essen immer auf andere Themen kommen.

Und schon sind wir beim zweiten Teil, der mich quasi mit ihm und den Knödeln verbindet.

Sauer, so heißt es, macht lustig. Georg und ich haben in vielerlei Hinsicht den gleichen Humor. Es gibt tatsächlich wenige Menschen, mit denen ich so gut lachen kann, wie mit ihm.

Das tut in Tagen wie diesen, wo alles grau in grau erscheint und viele Dinge noch so unverständlich für uns wirken, unglaublich gut.

Die Knödel sind, so stelle ich mir das vor, obwohl ich keine Gans und auch selten anderes Fleisch esse, eine geniale Beilage für eben dieses. Immer ein bisschen mehr machen, denn am nächsten Tag mit Ei angebraten und grünem Salat dazu, schmecken sie einfach himmlisch.

Ein Rezept für die Knödel habe ich nicht – nur eine Empfehlung, wie ihr es machen könnt.

Die Basis ist ein Sackerl Sauerkraut. Weiter geht es fast ohne Mengenangaben so:

2 Zwiebeln und 4 Knoblauchzehen in Butter und Öl anbraten, das klein geschnittene Kraut dazu geben und zirka fünf Minuten weiterbraten. Mit ein bisschen Gemüsesuppe ablöschen. Manch einer mag Knödel mit Speckwürfel sehr gern, aber die essen wir nicht, deshalb würze ich mit geräuchertem Paprika und dazu noch Pfeffer aus der Mühle. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Die Masse wird mit Semmelwürfel (die Menge nehme ich immer nach Gefühl), die ich davor in Gemüsesuppe und dem Saft des Krautes eingeweicht habe, vermengt. Ein Ei zugeben und alles gut durchkneten. Wenn es zu matschig ist, gebe ich (weiße) Polenta dazu. Das gibt dem Ganzen eine wunderbare Konsistenz. Im siedenden Wasserbad ein paar Minuten kochen (hängt von der Größe eurer Knödel ab) und in Butter schwenken.

Leibspeis

Leibspeis Nr 21

15. November 2020

French Toast     

Vor einiger Zeit war diese Speise ein lieb gewonnenes Ritual, wenn sonntags Zeit für ein gemeinsames Frühstück war.

Ein Klassiker: Die letzten Toastbrotscheiben vom Frühstück der Woche, das wunderbare Bio Ei und die Bio Milch vom Bauern. Dazu selbstgemachtes FruFru (Mischung aus ein bisschen Joghurt, Buttermilch und Marmelade), oder einfach nur Joghurt natur. Manchmal ein paar Bio TK Beeren. Eine großes Häferl Kaffee, ein gutes Gespräch.

So in den Sonntag zu starten ist schon sehr fein.

Wie das so mit Ritualen ist – manche werden zu lieb gewonnen Erinnerungen und wiederholen sich in Folge nur noch zu besonderen Anlässen. Wir haben uns daran satt gegessen, schlafen mittlerweile lieber länger und lassen am Sonntag kurzum das Frühstück aus. Aber hin und wieder… hab ich so einen unglaublich großen Gusto drauf, dass ich ihn einfach zum Abendessen genieße.

Wieso eigentlich auch nicht?

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Leibspeis Nr 20

13. November 2020

Gebackener Karfiol mit Parmesansauce

Manche knabbern die Rinde vom Parmesan ab – ist gut fürs Zahnfleisch habe ich gehört und andere machen dann doch lieber Köstlichkeiten für die ganze Familie damit.

Ich gehöre zu den anderen, manchmal.

Der Wochenverbrauch Parmesan liegt bei uns bei einer bis zwei Packung(en) – ja, Packung, da das mit dem Alleinerziehen und den exquisiten Lebensmitteln nicht immer so hinhaut. Wichtig ist mir, dass er am Tisch steht und genossen wird, wenn Bedarf danach besteht.

Die Rinde hebe ich neuerdings – schuld daran ist ein Kochvideo, auf und verarbeite sie zu einer Marinade, einer Sauce oder kürzlich auch einer Suppe (Rezept folgt in Bälde).

Der Karfiol im Angebot, das Endstück vom Parmesan im Kühlschrank, die Milch (für den Teig des gebackenen Karfiols), die aufgebraucht werden muss.

Un buon ménage à trois!

Die Parmesansauce ist sehr leicht zu kredenzen. Das Endstückerl vom Parmesan in einer Gemüsesuppe weichkochen, mit Obers abschmecken, Gewürze rein. Voilá!

Mit aufs Foto durften sich, aus Versuchszwecken, noch Fenchel, Karotten und Grünkohl, gesellen. Versuch bestanden. Vor allem der Fenchel. Den mag ich immer. Egal wie er zubereitet wird.

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Leibspeis Nr. 19

10. November 2020

Matjes

Wenn ich nur dieses Wort höre bekomme ich Hunger. Egal wie satt ich bin.

Gestern war einer dieser Tage, der einiges an Überwindung von mir abverlangte. Keine angenehme, aber ich denke, es war die einzig mögliche und somit richtige.

Nach unzähligen Telefonaten habe ich mich angezogen, einen Spaziergang mit unserem Hund gemacht und bin danach in einen Supermarkt gegangen, wo es Matjes geben sollte. Verpackt, nicht frisch. Aber das war mir zu diesem Zeitpunkt egal. Hauptsache ein bisschen „Positivität“, wie es meine jüngere Tochter gerne bekundet, in den Alltag bringen.

Abends, nachdem die Kinder ihren Kaiserschmarren genossen, der gehört einfach zum Wohlfühlessen an trüben Tagen auf den Speiseplan, habe ich mich über meine Italiensch/Norddeutsche Liaison gemacht.

Panino aus Italien, Matjes aus der Ostsee (oder so), rohe Zwiebeln, Salat eine köstliche Sauerrahm/Majo/Petersilie-Sauce und mit, wie mir von Einheimischen nahegelegt wurde, einem knackigen Stück Apfel. Alles Mundgerecht zusammengeschnitten und das Panino damit belegt.

Dazu, es musste ausnahmsweise sein, ein Aperol Spritz.

Uffa das war fein!

Der Fisch aus dem Packerl war natürlich nicht die Offenbarung, aber… er hat diesem Tag einen guten Ausklang bereitet. Die Erinnerung an meine geliebte Ostsee, verbunden mit den Plänen für die Osterferien und dem guten Gefühl, dass der Tag um spätestens 23:59 enden wird, hat mich erfreut an „morgen“ denken lassen. Also an heute.

Und heute, heute ist ein guter Tag. Einfach, weil ich ihn mir so gestalten werde!

Letztendlich gesellte sich noch eine Schokolade und Tee als Nachspeise dazu. (Keine bezahlte Werbung! Die Schokolade habe ich meinen Kindern mitgebracht, welche wir auch fair geteilt haben!)

PS. Bitte habt Nachsicht mit der Qualität meiner Fotos – ich hatte heute kein Tageslicht zur Verfügung, deshalb wirken sie etwas gelblich. Gefällt mir auch nicht, aber manchmal passiert das leider.

Leibspeis

Leibspeis Nr. 18

8. November 2020

Herbst Trompeten

Gestern war Samstag. Heißt für Frau Zettl Markttag. Mit dem Rad geht es zum Lendplatz. Zum Bauernmarkt.

Obwohl ich immer dieselben Basislebensmittel kaufe, kommen meist einige „neue“ dazu. Saisonbedingt. Neu im Sinne, habe ich noch nie selbst verarbeitet – nur im Gasthaus genossen oder endlich weiß ich, was ich damit machen könnte.

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Leibspeis

Leibspeis Nr 17

5. November 2020

Grünkohlsalat

Grünkohl (roh, vom Bauernmarkt), Granatapfel, gebratene Karotten und Chips.

Mariniert mit einem köstlichen Parmesan Dressing.

Ich habe für das Dressing die Rinde vom Parmesan mit Suppe weichgekocht, mit Schlagobers und Pfeffer abgeschmeckt, püriert und durch ein Sieb passiert.

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Leibspeis Nr. 16

4. November 2020

Schokokuchen (mit einer unglaublich köstlichen Erdnussbutter-weiße Schokolade-Ganache)

Es war lediglich ein Versuch. Eigentlich.

Wozu habe ich so viele Kochbücher, wenn ich eh immer nur Dinge koche, die wir eben gerne essen? Seit Wochen nehme ich mir vor, endlich ein Rezept aus „Verführerische Torten“ zu backen. Heute war es, irgendwie auch ein bisschen passend zum Tag, so weit.

Mein erstes Peanut Butter Sandwich genoss ich als 15-jährige in den USA. Davor kannte ich Erdnussbutter nicht. Für mich steht Erdnussbutter seither immer im Kontext mit den USA. In diesen Tagen wird ein neuer Präsident gewählt, deshalb finde ich genau das Rezept, das doch sehr üppig ist und dennoch locker leicht, passend zu heute… #heutetage .

Das Rezept: 50 g Kakaopulver 185 g gesalzene Butter 330 g Zucker (220 g reichen durchaus auch!) 1 TL Vanilleextrakt 3 Eier 70 g Erdnussbutter (1 großer Esslöffel) 300 g Mehl 1 Päckchen Backpulver 180 ml Buttermilch

Für die Erdnusscreme-Ganache: 360 g weiße Schokolade 2 EL Erdnussbutter 125 ml Obers

Zubereitung: Teig: Kakaopulver in 125 ml Wasser auflösen. Butter, Zucker, Vanille schaumig schlagen, die Eier nach und nach einarbeiten, danach Erdnussbutter und den Kakao unterheben. Mehl und Backpulver unterheben und zum Schluss noch die Buttermilch einrühren. Bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Ganache zubereiten. Ebenso auskühlen lassen. Diese zum Schluss über den Kuchen streichen.

Wir ihr am Foto seht konnte ich mit dem Verkosten nicht mehr warten und habe sie sofort gekostet, anstatt eine Stunde im Kühlschrank rasten zu lassen.

Rezept nachgebacken aus dem Buch „Verführerische Torten“ – kann den Backen Sünde sein? Edition Fackelträger

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Leibspeis Nr. 15

11. Oktober 2020

Asiatische Hühnernudlsuppn

Lena isst nur Suppe ohne Fleisch.

Ich brauche ein bisschen Hendlfleisch und Chili dazu.

Total easy und schnell zubereitet. Da wir keine Suppennudeln daheim hatten, habe ich Reisnudeln genommen.

Essen wir im Herbst, Winter tatsächlich wöchentlich.

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Leibspeis Nr. 14

8. Oktober 2020

One Cookie a day keeps the sadness away!

Livia kommt nach den Ferien beim Papa zurück und besteht drauf, dass ich Cookies backen soll. Papas Freundin und deren Schwägerin haben so gute, als sie im Waldviertel gewesen sind, gebacken.

„Das schaffst du bestimmt auch“, versucht sie mich, überredend, zu ermutigen. Gestern war es dann endlich so weit. Und ja, ich habe es geschafft… Mir einen Cookie von den zwei Blech zu retten. Hab ihn abends mit einem feinen Glas Sprudel in Ruhe genossen.

Rezept:

260 g Butter mit 250 g Staubzucker schaumig schlagen, 2 Eier und ein bisschen Vanille dazu und weiter schaumig schlagen. 250 g Mehl mit Backpulver, Salz und ca. 350 g Schokoflocken (eher sogar ein bisschen weniger) vermengen und in die Buttermasse unterheben. Wenn der Teig zu fest erscheint, könnt ihr ein bisschen kaltes Wasser dazu vermengen.

Bei 180°C ca. 13 Minuten backen. Der Rand muss kross sein, die Mitte innen eher weich. Dann sind sie fertig.

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Leibspeis Nr. 13

7. Oktober 2020

Suplí al telefono

Am 20.02.2020 bin ich das letzte Mal in Rom gewesen.

Zum Abendessen und um am darauffolgenden Tag ein bisschen durch die Stadt zu flanieren.

Um „Die Gute Alte Zeit“ ein bisschen in Erinnerung zu rufen, habe ich in diesen 24 Stunden in Rom mindestens sechs! dieser Suplí genossen. Ich würde sagen „frittierte Reisbällchen“ gehören für immer und ewig zu meinen Leibspeisen.

Und irgendwann bleib ich dann wieder für ein paar Wochen in Rom und lass mich von der Einzigartigkeit Roms treiben – wie anno dazumal.

Die Zettl kocht, Leibspeis

Leibspeis Nr. 12

5. Oktober 2020

Dillfisolen mit Erdäpfel.

Die Oma hat dazu immer irgendein Fleisch gemacht, hat der Papa erzählt.Wenn er morgen kommt, soll ich ihm doch bitte eine Portion übriglassen, meinte er vorhin am Telefon.

Und eigentlich wollte ich heute nichts kochen, posten, aber Dillfisolen nicht zu erwähnen wäre echt schad…

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Leibspeis Nr. 9

3. Oktober 2020

Spaghetti (nicht schpageti) Aglio, Olio, Peperoncino

Semplice e buuuuuuona!

Ein, „Ich habe um 23:00 Uhr noch Gusto auf ein bisschen Pasta und ein Glas Wein“, Essen.

Alle Rezepte, Leibspeis

Leibspeis Nr. 8

2. Oktober 2020

Karfiol mit (Parmesan) Brösel

Mamas und Omas Küche, wenn sie keine Lust zum Kochen hatten. Schmeckt hervorragend, vor allem wenn der Karfiol nicht zerkocht, sondern gedämpft ist.

Leibspeis

Leibspeis Nr. 7

2. Oktober 2020

Topfennockerl

Topfen, Ei, Brösel, Zimt und Zucker. Apfelmus.

Irgendwie ziemlich geil.