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Nordlichter

24. Februar 2024

Ich muss ein bisschen ausholen:

Die Idee zur Reise hatte Lena. Ich war sofort mit im Boot und habe mich gefreut, dass sie alles so gut organisiert. Ihre Vorschläge für Dinge, die wir in Tromso machen konnten fand ich super. „Die Nordlichter müssen wir unbedingt sehen, Mama“. Eh total gern, aber was ist an diesem grünen Licht am Himmel denn bitteschön so besonders (dachte ich mir)? Ich hab so Verrücktheiten wie: Von Österreich nach Japan mit dem Zug, Grönland für eine Woche oder mit dem Fahrrad entlang der Ostsee (das muss nicht nur in Deutschland und Polen sein!) auf meiner Liste.

Aber gut, wenn es ihr Wunsch ist, dann machen wir das doch.

Am Donnerstag war es so weit.

Lena hat das Friluftsenter gewählt. Trine war unser Guide (im englischen ist mir bisher keine weibliche Form für diese Berufsbezeichnung untergekommen – wenn ihr sie kennt – sagt es mir bitte!) Trine, oh du liebe Trine – du hast die Tour zu etwas sehr sehr Speziellem gemacht. Unglaublich. Deine Freundlichkeit, deine Heiterkeit, deine Erzählungsfreude und zum Schluss – diese herzliche Umarmung. Es war familiär (ihr Papa hat das Unternehmen gegründet), es war spannend und vor allem eines – kurzweilig. Wir hatten wirklich viel Spaß und Trines Positivität war unbeschreiblich fein.

Bis zum Kennenlernen von Trine war ich auf „schauen wir mal was das wird“ eingestellt. Sobald sie zu erzählen begann wurde ich neugierig und spätestens nach fünf Minuten wollte nur noch raus in die Natur und sie sehen. 35 km außerhalb von Tromso, den nördlichsten untertunnelten Kreisverkehr Europas (oder der Welt) passiert habend, stehen wir also kurze Zeit nach der Abfahrt in Oslo auf dem Grundstück ihrer Eltern und werden ins Lavvu gebeten. Einer der ursprünglichsten Behausungen der Samen.

In der Mitte ist ein Feuerplatz wo wir auf Hockern Platz nehmen dürfen und Trine uns über das Abendprogramm erzählen wird.

Mehr dazu im nächsten Blog!

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Nord Norwegen

23. Februar 2024

Das mit der Reise hat natürlich nicht so wie geplant geklappt. Eh klar!

Die LH hat gestreikt, wir wurden am Sonntag informiert, dass wir am Dienstag nicht fliegen können und gefragt, ob wir umbuchen wollen. Wenn schon, denn schon. Natürlich haben wir das gemacht. Aber einer meiner Urlaubstage ging flöten. Das hat mich genervt (und auch nicht). Schlechte Laune fasten auf höchstem Niveau, sag ich nur! Hab ich mich halt in die Businessclass „upgegradet“. War nicht teuer und hat mir gut getan. Lena wollte nicht. Leider.

Mittwoch: Graz-Wien-Tromso. Die 130 Euro für das Upgrade haben sich ausgezahlt. Vier Stunden Wartezeit in Wien mussten überbrückt werden. Lena kam zumindest in die Lounge mit. Dort haben wir es uns richtig, richtig gut gehen lassen. Wir haben´s genossen! Im Flieger war der Service wirklich toll. Austrian eben. Das Essen und mein obligatorischer Tomatensaft mit Salz und Pfeffer war auch köstlich. Eine entspannte Anreise. So soll es sein. Meine Flugangst ist einer Flugleidenschaft gewichen.

„Ankomst“ in Tromso. Bilderbuch Stimmung. Schnee, herzige Häuser, eine nette Unterkunft (mit sowas von einer perfekt ausgestatteten Küche, wie ich sie noch nie in einem AirBnb je erlebt habe), eiskalt.

Ich lasse jetzt einfach mal Bilder sprechen.