Die Zettl kocht

DIE Hauptspeise

1. März 2018
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HERBST ist die perfekte Jahreszeit um unserer kochtechnischen Kreativität Raum zu geben:

Ungefähr zwei Monate nach dem ersten Gespräch mit Sabine, war es nun soweit.
Wir sahen uns, zum ersten Mal, nach dem Gewürzladen wieder und trafen uns in der HLW-Schrödinger, um die weiteren Vorgehensweisen und Möglichkeiten, zusammen als Team, zu besprechen. Es war ein spannender Austausch, bis wir ein Grundkonzept unserer Diplomarbeit fertiggestellt hatten.

Da wir den Titel, die Forschungsfrage bzw. das Ziel und die einzelnen Teilthemen der Arbeit, sowie den praktischen Teil fixieren mussten.

So kamen wir dann schließlich auf folgende drei Themen:
„Erstellung eines erfolgreichen Foodblogs“ (welcher den Aufbau eines Blogs und die allgemeinen Grundlagen beinhaltet)
„Marketing und PR“ (wie man einen Blog richtig vermarktet und eine Beziehung zu den Leser_innen aufbaut)
„Speisenfotografie und Foodstyling“ (wie setzt man sein Essen richtig in Szene, damit es möglichst viele nachkochen wollen).

Als Ziel unserer Diplomarbeit legten wir fest, dass wir die Zugriffszahlen von Sabines Blog erhöhen und sie so wieder mehr dazu animieren wollen, häufiger zu bloggen. Zu Letzt kamen wir auch auf einen, zum Thema perfekt passenden, Titel unter dem wir unsere Diplomarbeit schreiben:
„Mehr Pfeffer für den Foodblog – Was macht einen Foodblog erfolgreich“.

Nur dabei blieb es ja nicht, wir entschieden uns dazu, eine eigene Gewürzmischung „Pepperino“, welche Pfeffer enthält, zu kreieren. Nun hatten wir das Grundgerüst unserer Arbeit. Es fehlte also nur mehr der Kooperationsvertag, den wir einige Monate später, bei unserem zweiten Treffen, unterschrieben. Bei diesem Treffen setzten wir uns mit dem praktischen Teil auseinander und überlegten sehr lange, welche Möglichkeiten uns näher zu einem schönen Ergebnis für „DieZettl“ bringen könnten.
Wir kamen letztendlich zu dem Entschluss, dass wir ein dreigängiges Menü, angepasst zu unserer Gewürzmischung enthält, kochen werden. Darüber hinaus legten wir noch fest, dass jeder von uns drei einen eigenen Blogeintrag in Sabines Blog verfassen wird.
Nachdem nun endlich das Theoretische fertig besprochen war, freuten wir uns schon sehr den praktischen Teil mit Sabine zu bestreiten. 🙂

Mein Gang umfasste die Hauptspeise:
Hühnerfilets in Pepperino-Sherry-Sauce mit Speckkarotten, Kürbisgemüse und Kartoffelstampf im Fenchelschiff

4 Hühnerfilets
4 Esslöffel Sherry (wir nahmen Apfelsaft, aber im Grundrezept war natürlich Sherry vorgesehen)
100 ml Hühnersuppe
100 ml Schlagobers
2 Esslöffel Öl
Pepperino
Salz
Hühnerfilets würzen und beidseitig in Öl kurz anbraten. Filets aus der Pfanne geben und im Rohr bei 100°C warmhalten. Bratenrückstand mit Hühnersuppe und Schlagobers aufgießen und mit Sherry ablöschen. Sauce würzen und mit Pepperino und Salz abschmecken.

Speckkarotten
8 kleine Karotten
8 Streifen Speck
Öl
8 Holzspieße
Karotten schälen und bissfest dämpfen. Auf Holzspieße stecken und mit Speck umwickeln. In etwas Öl kurz anbraten.

Kürbisgemüse
250 Gramm Kürbis Julienne
Schwarzer Kümmel
Salz
Kürbis scharf anbraten und mit schwarzem Kümmel und Salz würzen.

Kartoffelstampf im Fenchelschiff
1 Knolle Fenchel – roh, als Schiffchen
250 Gramm mehlige Kartoffeln
etwas Olivenöl
Salz
Pepperino

Kartoffeln kochen und schälen. Fenchel putzen und die Schiffchen bereitstellen. Danach Kartoffeln grob stampfen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
Zum Schluss würzig mit Pepperino und Salz abschmecken.

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