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Leibspeis

Die Zettl bloggt, Die Zettl kocht, Leibspeis

353 Tage bis zum 21.01.2025 Leibspeis Nr 77 – Tian de légumes

4. Februar 2024

Den letzten Tag im Jahr haben wir in Marseille verbracht und die heutige Leibspeis dient quasi als Einleitung für den morgigen Blog – nämlich eine kleine Tour durch Marseille und Aix au Provence (im ersten Anlauf verschreibe ich mich immer und denke dabei an ein anderes Wort).

Wir standen gemeinsam in der Küche des gemieteten Apartments und haben das am Markt Eingekaufte verkocht.

Als Vorspeise haben wir Artischocken gemacht. Oh dio waren die köstlich.

Danach und das ist meine heutige Leibspeis, hat Gustavo ein „Tian de légumes“ gemacht. Ma, was das gut. Vor allem am nächsten Tag zum verspäteten Frühstück. Dazu hat er ein bisschen Fleisch angebraten und Salat serviert.

Ich durfte die Sommelière mimen und entschied mich für einen sehr angenehmen Orange (Wine). Nach dem Essen gingen wir mit einer Flasche Crémant zum Hafen, wo wir auf das neue Jahr anstießen.

Im Tian befanden sich übrigens:

Je zwei Erdäpfel, Melanzane, Zucchine und Paradeiser. Gewürzt hat er diese mit Kräutern der Provence, im wahrsten Sinne des Wortes, da wir diese am Markt in Aix en Provence gekauft hatten. Es harmoniert hervorragend zu Fleisch oder Fisch. Wichtig ist es, gut zu würzen. Wenig Salz, viele Kräuter und es wird ein HIT!

Die Zettl kocht, Leibspeis

Leibspeis Nr 76

31. Januar 2024

Trofie al pesto con patate e fagiolini

Food Blog Zeit!

Manche Dinge machen einfach zu viel Spaß, um sie bleiben zu lassen.

In den letzten Wochen hat Gustavo einige Köstlichkeiten kredenzt von welchen ich hier unbedingt ein paar teilen möchte. Deshalb gibt es ab heute Mittwoch und Sonntag die Leibspeis. Für´s Erste. Mal schauen wie lange meine Fotovorräte reichen. Ich glaube, ich habe von fast allen Gerichten die Gustavo, ich oder wir gemeinsam gekocht haben Fotos. Und das sind sehr viele.

Einzig vom ersten gemeinsamen Kochen habe ich jedoch keines gemacht. Damals war ich wohl doch etwas zu abgelenkt.

Gustavo hatte keine Trofie zu Hause, deshalb hat er eine andere Pasta genommen.

REZEPT:

Zuerst hat der die Erdäpfel, dann die Fagiolini (Fisolen, grüne Bohnen, Boarschoatln) und zum Schluss die Pasta je extra gekocht. Danach alles in einer großen Pfanne vermengt, ein bisschen Pastawasser dazu, Pesto hinein und am Teller mit wirklich gut viel Parmesan anrichten.

Mengenmäßig lag er für zwei Personen die gut satt werden, bei zirka 250-300 g Pasta, 200 g Erdäpfel (eher in bisschen weniger, er hat es nicht abgewogen, aber da ich sie geschält habe, weiß ich zirka wieviel das waren) und einer handvoll Fagiolini. Diese müssen übrigens bissfest gekocht werden, sonst schmeckt das Gericht wirklich langweilig! Vom Pesto hat er so viel genommen, als dass die drei Hauptzutaten gut damit benetzt waren.

Für mich war es irgendwie wie ein Mediterraner Grenadiermarasch.

Köstlichst!