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Leibspeis

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Leibspeis Nr 20

13. November 2020

Gebackener Karfiol mit Parmesansauce

Manche knabbern die Rinde vom Parmesan ab – ist gut fürs Zahnfleisch habe ich gehört und andere machen dann doch lieber Köstlichkeiten für die ganze Familie damit.

Ich gehöre zu den anderen, manchmal.

Der Wochenverbrauch Parmesan liegt bei uns bei einer bis zwei Packung(en) – ja, Packung, da das mit dem Alleinerziehen und den exquisiten Lebensmitteln nicht immer so hinhaut. Wichtig ist mir, dass er am Tisch steht und genossen wird, wenn Bedarf danach besteht.

Die Rinde hebe ich neuerdings – schuld daran ist ein Kochvideo, auf und verarbeite sie zu einer Marinade, einer Sauce oder kürzlich auch einer Suppe (Rezept folgt in Bälde).

Der Karfiol im Angebot, das Endstück vom Parmesan im Kühlschrank, die Milch (für den Teig des gebackenen Karfiols), die aufgebraucht werden muss.

Un buon ménage à trois!

Die Parmesansauce ist sehr leicht zu kredenzen. Das Endstückerl vom Parmesan in einer Gemüsesuppe weichkochen, mit Obers abschmecken, Gewürze rein. Voilá!

Mit aufs Foto durften sich, aus Versuchszwecken, noch Fenchel, Karotten und Grünkohl, gesellen. Versuch bestanden. Vor allem der Fenchel. Den mag ich immer. Egal wie er zubereitet wird.

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Leibspeis Nr. 19

10. November 2020

Matjes

Wenn ich nur dieses Wort höre bekomme ich Hunger. Egal wie satt ich bin.

Gestern war einer dieser Tage, der einiges an Überwindung von mir abverlangte. Keine angenehme, aber ich denke, es war die einzig mögliche und somit richtige.

Nach unzähligen Telefonaten habe ich mich angezogen, einen Spaziergang mit unserem Hund gemacht und bin danach in einen Supermarkt gegangen, wo es Matjes geben sollte. Verpackt, nicht frisch. Aber das war mir zu diesem Zeitpunkt egal. Hauptsache ein bisschen „Positivität“, wie es meine jüngere Tochter gerne bekundet, in den Alltag bringen.

Abends, nachdem die Kinder ihren Kaiserschmarren genossen, der gehört einfach zum Wohlfühlessen an trüben Tagen auf den Speiseplan, habe ich mich über meine Italiensch/Norddeutsche Liaison gemacht.

Panino aus Italien, Matjes aus der Ostsee (oder so), rohe Zwiebeln, Salat eine köstliche Sauerrahm/Majo/Petersilie-Sauce und mit, wie mir von Einheimischen nahegelegt wurde, einem knackigen Stück Apfel. Alles Mundgerecht zusammengeschnitten und das Panino damit belegt.

Dazu, es musste ausnahmsweise sein, ein Aperol Spritz.

Uffa das war fein!

Der Fisch aus dem Packerl war natürlich nicht die Offenbarung, aber… er hat diesem Tag einen guten Ausklang bereitet. Die Erinnerung an meine geliebte Ostsee, verbunden mit den Plänen für die Osterferien und dem guten Gefühl, dass der Tag um spätestens 23:59 enden wird, hat mich erfreut an „morgen“ denken lassen. Also an heute.

Und heute, heute ist ein guter Tag. Einfach, weil ich ihn mir so gestalten werde!

Letztendlich gesellte sich noch eine Schokolade und Tee als Nachspeise dazu. (Keine bezahlte Werbung! Die Schokolade habe ich meinen Kindern mitgebracht, welche wir auch fair geteilt haben!)

PS. Bitte habt Nachsicht mit der Qualität meiner Fotos – ich hatte heute kein Tageslicht zur Verfügung, deshalb wirken sie etwas gelblich. Gefällt mir auch nicht, aber manchmal passiert das leider.