Die Zettl kocht

Das ist mein Weg Paolo DANKE zu sagen…

11. Juli 2016

Es ist bereits fast wieder mehr früh Morgens, als spät Nachts….
Es ist wieder eine dieser Nächte, die mich irgendwann die Zeit vergessen ließen. Irgendwann zwischen dem wunderschönen Gespräch mit meinem besten Freund Paulo und dem Verarbeiten meiner Holunderdolden.
Er und ich haben wieder ein Thema gefunden, das uns nicht zum Plaudern aufhören ließ und uns in eine schier endlos, zeitvergessene Diskussion über das Leben versetzt hat.

Diskutieren können wir wunderbar am Telefon.
Paulo wohnt in Innsbruck und ich in Graz, daher ist das Telefon unsere beste Verbindung zum Gedankenaustausch. Doch irgendwann nimmt auch das schönste Gespräch ein Ende und jeder von uns taucht in seinen Alltag ein.

Ich arbeitete danach noch ein bisschen und stand dann in der Küche, immer wieder an seine Worte denkend. Er kennt mich einfach richtig richtig gut, weiß was er sagen muss, damit es mir gut geht, weiß was er sagen muss, damit ich wieder Mut fasse und weiß was ich brauche, damit ich glücklich bin. Er erstaunt mich immer wieder.

Kennt ihr das? Ihr begegnet einem Mensch – wisst nicht woher er kommt, wohin er geht und wer er ist, aber ihr wisst, dass jetzt der perfekte Moment für den Beginn dieser Freundschaft ist? So ungefähr ging es uns beiden sehr langer Zeit. Seither vergeht kaum ein Tag, an dem wir keinen Kontakt haben und sei es eine nette Nachricht wie ein „Hab einen schönen Tag“, oder „Viel Erfolg heute“.

Kleine Botschaften die unheimlich wichtig sind. Wir schenken uns Zeit und Aufmerksamkeit, nehmen uns an, so wie wir sind und sind stolz auf den anderen. Nicht für das was er tut, sondern für der wer er ist. Ich schreibe hier im Blog sehr selten über Männer. Das mag ich nicht so gerne und ist dann doch auch der Teil meiner eigenen privaten Geschichte. Doch über Paulo musste ich hier schreiben.

Danke für deine Zeit und das Lachen, das du mir schenkst, wenn ich das Gefühl habe, dass es draußen stürmt und ich bereits aufgehört habe, an mich zu glauben.

Das heutige Rezept ist ihm gewidmet, weil ich weiß, dass er sie kennt und sehr mag, aber noch nie selbst gemachte gegessen hat…. (Zeit wird’s Paolo!).

Rezept:

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