Die Zettl kocht

Ferien und dann?

5. Juli 2016

In wenigen Tagen beginnen in weiten Teilen Österreichs die Ferien – in anderen genau eine Woche danach. Also auch hier bei uns in der Steiermark.
Andere planen ab Silvester das Jahr neu, ich ab Ferienbeginn. Kein frühes Aufstehen mehr, die Kinder und ich können an manchen Tagen einfach in den „Tag hinein“ leben und wenn ich Termine habe, nehme ich sie kurzer Hand mit. Das geht in meinen Berufen recht einfach und da sie schon etwas größer sind und meist sehr brav sind, hat niemand ein Problem damit.

Livia maunzt zwar manchmal, dass ihr langweilig ist, wenn eine Besprechung zu lange dauert, aber letztlich fühlen wir drei uns glücklich, weil wir zusammen sind. Meine Kinder verstehen so natürlich auch besser, warum ich so viel arbeite und was ich alles mache.
Das gibt, so paradox es vielleicht klingen mag, Lena und Livia eine große Sicherheit. Gemeinsam Alltag erleben ist, in meinen Augen, absolut wertvolle Zeit, da die Kinder davon lernen und ein bisschen erleben, wie sich mein Leben „lebt“, während sie normalerweise in der Schule sind.

Was ich aber in all der Hektik, die so ein Tag oft mit sich bringt immer einplane sind Ruhezeiten. In diesen schauen wir weder fern, noch wird telefoniert. Wir essen gemeinsam, plaudern oder spielen ein Spiel. Ich muss ehrlich sagen, hätte ich keine Kinder ich würde mir diese Zeit nicht nehmen, aber die Mäuse fordern es ein und ich bin ihnen dankbar dafür.

Mein heutiges Rezept ist genau eines, das ich an einem arbeitsreichen Tag noch schnell und gerne zubereite, weil ich weiß, dass es schnell geht und Livia ganz verrückt danach ist.

Rezept:

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