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Flammkuchen süß mit Äpfel und Pistazien

25. Oktober 2015
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Es sind diese wunderschönen Sonntage im Leben, die man genießen kann. Man wacht auf, fühlt sich geliebt, hat nichts zu tun und weiß der Tag erlaubt es, dass man in ihn hineinlebt, sich dem „Nichts Tun“ hingeben darf. Ein schönes Buch lesen, ein gutes Frühstück mit der Familie, ein Spaziergang über endlos erscheinende Felder, eine Nachricht, die die Seele streichelt und viel Zeit gemeinsam mit Menschen, die einem das Leben zu dem machen, was es ist – lebenswert!

Das klingt nun vielleicht alles ein bisschen melancholisch, trifft aber heute genau auf das zu, was ich erleben darf. Diese Woche habe ich der Achtsamkeit gewidmet. Jener, die man sich selbst entgegen bringen sollte, wenn es einmal nicht so gut läuft, wie man es möchte. Wenn etwas nicht so lief, wie ich es mir vorstellte, war das für mich immer ein großer persönlicher Verlust. Ich habe versucht diesen Situationen keine Beachtung zu schenken und lebte im gleich schnellen Tempo weiter wie gehabt. Manchmal ist das auch wirklich wichtig. Es gibt jedoch Ereignisse die dann doch zu tief in unsere Seele miteinwirken.
So wurde aus einer meist sehr fröhlichen und gut gelaunten Sabine Zettl eine etwas melancholische und nachdenkliche Person. Da ich in dieser Melancholie keinesfalls verharren wollte, führte ich mit ganz großartigen Menschen sehr schöne Gespräche.
Da ist sie nun wieder – die Sabine Zettl, die gut gelaunt und glücklich in den Tag lebt, die sich erlaubt ein bisschen achtsamer mit sich selbst umzugehen und die eines ganz besonders mag – lachen!
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Die letzten Tage habe ich sehr viel Zeit mit meinen Kindern verbracht. Wir haben viel gespielt, haben viel geplaudert, Mandalas gemalt und eben Dinge getan, die uns gemeinsam sehr gut tun. Ein Kinderlachen ist schon etwas sehr Besonderes und tut so gut. Es ist richtiggehend ansteckend.
Als ich heute früh etwas schlaftrunken in die Küche kam, wurde ich mit einem wunderbar riechenden Frühstück erwartet. Die Kinder waren ganz leise und haben mich damit überrascht…
Sie wissen ich mag Pistazien so gern, also hat sich Lena ein neues Rezept einfallen lassen, da sie, wie Livia mir bestätigte gemeinsam gemacht haben.

Flammkuchen – süß – mit Äpfel, Joghurt und Pistazien

Rezept:

Zutaten:
Flammkuchenteig
5 Äpfel
1 Becher Griechischer Joghurt
1 Ei
Haselnüsse und Pistazien
viel Honig
eine Prise Cardamom und Zimt

Zubereitung:
Ihr könnt den Flammkuchen bereits kaufen – er ist an sich salzig, aber in dieser Kombination ist er auch mit süßem Belag sehr genießbar.
Den Teig ausrollen und im Backblech auf etwas Backpapier zurecht legen.
Die Äpfel schälen und achteln. Mein Tipp – probiert einmal eine neue Sorte aus – es gibt so viele feine Apfelsorten. Zu diesem Rezept passt eine säuerliche Sorte
sehr gut, da sie mit dem Honig und dem cremigen Joghurt super harmoniert.
Joghurt, Ei und die Gewürze miteinander vermischen und den Teig damit bestreichen.
Die Äpfel darüber verteilen, danach mit den Nüssen bestreuen und zum Schluss mit Honig süßen.
Den Honig erst zum Schluss, da er sich nicht nur mit dem Joghurt, sondern auch mit den Äpfel und den Nüssen verbindet und ein bisschen karamelisiert – während des backens.

Im Backofen bei 180°C Umluft zirka 20-25 Minuten goldbraun backen.

Die Zettls Empfehlung:
Heute habe ich meine Kommentare bereits im Rezept dazu geschrieben.
Pistazien finde ich gerade bei diesem Kuchen sensationell – sie geben eine gewisse Eitelkeit und runden ihn geschmacklich fantastisch ab.

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Das Lied zum Tag heute habe ich gestern abends gehört. Konstantin Wecker, aber auch Pippo Pollina sind zwei grandiose Künstler mit einer sehr starken Aussagekraft in ihren Texten. Für mich persönlich ist Herr Wecker eine herausragende Persönlichkeit mit einer wunderschönen Stimme. In seinen Liedern und Texten finde ich mich oft wieder.

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