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Gemeinsam kochen macht Spaß!

4. September 2015
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Gemeinsames Kochen ist für mich noch immer eine der schönsten Formen der Kommunikation!
Die kommenden Jahreszeiten Herbst und Winter sind nahezu prädestiniert dafür. Ich lade sehr gerne Freunde zum Essen ein. Das heißt aber auch, dass ich manchmal Hilfe in der Küche brauche, da ich mit dem Kochen nicht ganz fertig wurde. Ehrlich gesagt, ist auch ein bisschen Absicht auch dahinter. Es ist einfach nett, wenn man gemeinsam kocht. Das wissen mittlerweile auch meine Gäste. Ich meine es gar nicht unhöflich, sondern finde es einfach nur toll.

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So entsteht eine andere Dynamik im Miteinander. Probiert es einmal aus – ihr werdet sehen, es macht wirklich Spaß, auch, wenn es für eure Gäste anfangs ein bisschen ungewohnt ist oder ihr euch gemeinsam in der Küche nicht gleich zu recht findet.
Einen Salat waschen macht jeder Gast gerne oder den Tisch decken. Es muss nicht immer alles perfekt vorbereitet sein. In der Spontanität liegt oft das Geheimnis!
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Mir ging es übrigens erst letzten Sonntag wieder so.
An diesem Wochenende war viel geplant und nichts lief nach Programm, also musste ich ein bisschen umdenken. Ich rief spontan eine Freundin an und gönnte mir ein sehr entspanntes und lustiges Wochenende.
Wir gingen samstagmittags fein essen und abends aus. Wir hatten richtig viel Spaß, lauschten zu guter Musik und kamen erst in den frühen Morgenstunden nach Hause. Ein Mädlswochende, wie es schöner nicht sein kann. Sonntags wollte ich vormittags ein bisschen arbeiten und rief nach getaner Arbeit Kati an.
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Nach einem obligatorischen „Wie hat dir der gestrige Tag gefallen?“ Telefonat, lud ich Katherina spontan zu mir ein. Alleine mag ich nicht Mittag essen und gemeinsam kochen ist mir auch viel lieber, als allein in der Küche zu stehen. Außerdem fehlte mir am Sonntag auch ein wenig die Inspiration, die ich mir von Kati erhofte.
Wir verbrachten den ganzen Sonntag miteinander, kochten, gingen spazieren und plauderten ohne Ende.
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Was wir in meiner Küche alles angestellt haben, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten – es war einfach köstlich. Wir beide waren über unsere Kochkunst sogar ein bisschen überrascht!
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Rezepte zu den einzelnen Speisen gibt es nicht wirklich.
Wir haben eine Flammkuchteig genommen, diesen mit einer Schafskäsecreme bestrichen, mit 3 verschiedene Gewürzmischungen je eine Reihe bestreut
und mit buntem Gemüse belegt. Darauf kamen die Sardinen.

Die langen Bohnen sind übrigens Schlangenbohnen. Ich habe sie hier in Graz auf einem Markt bekommen.
Wir haben sie ein bisschen in Kokosöl angebraten, mit Zitronensaft abgeschmeckt und lauwarm gegessen.
Ebenso die bunten Rüben. Diese wurden gewaschen, geschält, geschnitten und mit einer Mischung aus Verjus und Olivenöl mariniert.

Da uns noch einige Sardinen übrig blieben haben wir diese in Mehl gewendet und in heißem Öl frittiert.

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Es war ein sehr gutes Essen – bunt, schmackhaft und nicht extrem üppig. Perfekt für einen Sonntag nach einem langen Ausgehen!

Meine Empfehlung an euch heute – probiert es aus – kocht mit euren Freunden, genießt das Miteinander und habt einfach Spaß im Leben, das tut so gut.

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