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Tiramisu

7. Juni 2015
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Genau in einer Woche ist bei uns in Österreich Vatertag.

Als Frau tue ich mir bei diesem Thema ein bisschen schwer, vor allem, da ich mit dem Vater meiner Kinder nicht mehr zusammen lebe. Wir leben als „klassische“ Patchwork-Familie.
Wenn es nach mir ginge, könnte die Familie nie groß genug sein. Bei mir sind alle willkommen, die Kinder mögen und sich gerne in ein buntes Familienleben einbringen möchten. Das fühlt sich sehr lebendig und bunt an und genau darauf lege ich sehr großen Wert.

Ich möchte hier auf diesem Weg deshalb ausnahmsweise einmal meinem Ex Mann in allererster Linie als Papa meiner Kinder „Danke“ sagen.

So herzlich und mühevoll, wie er sich um unsere Kinder kümmert, ist vorbildhaft. Er nimmt sich viel Zeit für die beiden und ist unheimlich bemüht, ihnen die Welt so zu erklären, dass sie zu verantwortungsvollen Menschen heran wachsen. Meine Bewunderung hat er auch für seine schier niemals enden wollende Geduld und Herzenswärme. Er wird sehr selten laut, erzieht die Kinder mit einer Gelassenheit, die ich oft gerne hätte und behält in stürmischen Zeiten immer die Ruhe.

Ich persönlich finde es sehr wichtig, dass man miteinander kommuniziert und versucht, für die Kinder seine eigenen
Gefühle hinten anzustellen. Die Geborgenheit der Kinder steht bei uns an oberster Stelle. Alle zwei Wochen haben die Mädls Papa-Wochenende. Wenn er sie zurück bringt, biete ich ihm öfters an, gleich mit uns gemeinsam Abend zu essen. So können wir über alles, was in den nächsten Wochen anfällt, plaudern und allfällige Termine besser koordinieren.

Natürlich habe ich mit den Kindern gemeinsam für ihren Papa sein Lieblingsdessert gemacht. Ich weiß, dass er Tiramisu allen anderen Süßigkeiten dieser Welt vorzieht.
Vielleicht ist es für euch auch gleiche eine kleine Anregung, nächste Woche für die Väter eurer Kinder oder aber für euren eigenen Papa etwas Schmackhaftes zuzubereiten.

Natürlich kennt man Tiramisu und ich weiß auch, dass es unendlich viele Rezepte zur wohl bekanntesten italienischen Nachspeise gibt. Trotzdem bestätigt mir meine Familie seit Jahren immer wieder, dass „mein“ Tiramisu das Beste aller Zeiten sei. Na dann, versucht es selbst und gebt mir Bescheid, ob meine Liebsten richtig liegen.

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Rezept
Tiramisu
Davon wird eine große Familie satt

Zutaten:
2 große Becher Mascarpone
400 Sauerrahm
1 Becher Schlagobers geschlagen
200 g Staubzucker
2 Packungen Biskotten
Ca . 250 ml Kaffee
100 ml Trinkschokolade
½ TL Kaffeegewürz
Kakao
1 MSP Vanille
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Zubereitung:
Ich habe zwei verschiedene Tiramisu gemacht – da die Kinder mit essen. Diese mögen keinen Kaffee, daher habe ich die zweite Version mit Kakao gemacht.
Den Mascarpone mit dem Sauerrahm, dem Schlagobers und dem Zucker cremig verrühren. Den Kaffee mit einem halben Teelöffel des Kaffeegewürzes (z.B. Arabisches Kaffeegewürz) aufkochen. Die Trinkschokolade mit der Milch vermengen. Beides in eine Schüssel geben und auskühlen lassen.

Jetzt beginnt das Schichten, wie man so schön dazu sagt. Dazu braucht ihr einen großen Teller oder eine große Schale und beginnt mit den, in Kaffee oder Kakao eingetunkten Biskotten. Eine Schicht Biskotten, eine weitere Creme wird so fortlaufend aufgelegt. Die Creme immer gut auf den Biskotten verstreichen.
Am Ende schließt ihr mit der Creme ab und siebt etwas Kakao (dem ihr davor eine Messerspitze Vanille zufügt) darüber.
Im Kühlschrank sollte das Tiramisu nun mindestens 2-3 Stunden gut durch ziehen.
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Die Zettl´s Empfehlung zu diesem Rezept:
Ich mache das Rezept im Sommer immer ohne Ei, im Winter füge ich lediglich 2 Eidotter in die Creme dazu. Man sagt, dass das Tiramisu am nächsten Tag am besten schmeckt. Finde ich auch – wenn die feine Creme mit dem Biskotten gut durchgezogen ist, kommt der ganze Geschmack erst so richtig zur Geltung. Daher mein Tipp – bereitet es mindestens einen Tag vorher zu und lasst es im Kühlschrank gut durchziehen.
Meine Kinder mögen keinen Kaffee, daher mache ich mir die Mühe und bereite ein extra Kindertiramisu zu.
Viele mögen gerne Rum im Tiramisu – ich bin kein Fan davon, aber natürlich kann man diesen auch dazu geben.

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