Die Zettl kocht

Hühnerkeulen vom Grill

15. Mai 2015
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Warum ein Food Blog?
In der Vorwoche habe ich euch verraten, woher meine Leidenschaft für das Kochen kommt. Heute will ich euch näher bringen, wie sich diese mit meiner zweiten Liebe, dem Schreiben, vermischt und als Resultat einen Food Blog hervor gebracht hat.

Geschrieben habe ich schon immer sehr viel. Meine ersten Tagebücher begann ich im Alter von 11 Jahren zu verfassen. Es war und ist meine Art, persönliche Erlebnisse und Gefühle schriftlich zum Ausdruck zu bringen.
Als ich vor rund sechs Jahren vom Bloggen erfuhr, war ich begeistert. Wir waren gerade von Wien aufs Land gezogen. Der Gedanke, meine Erlebnisse Familie und Freunde einzeln in Mails zu schreiben, begeisterte mich nicht sehr. Allen auf einmal meine Geschehnisse mitzuteilen, schon eher. Das brachte mich auf die Idee, einen Blog zu schreiben. Mit der Zeit entwickelte sich dieser inhaltlich weg vom klassischen „Was war bei uns los“-Thema hin zur Sammlung meiner Erlebnisse rund ums Kochen.

Das kommt natürlich nicht von ungefähr. Ich genieße es, wenn ich Gäste habe. Es macht mir großen Spaß, wenn wir beisammen sitzen, plaudern, kochen und gemeinsam als Freunde oder Familie Zeit verbringen. Kochen kann etwas sehr Inspirierendes und Verbindendes sein. Es ist mir ein Anliegen, das zu vermitteln.

Mir ist dabei wichtig zu zeigen, dass das gemeinsame Essen und auch Kochen für die Familie sehr wichtig sein kann. Gemeinsam Zeit zu verbringen festigt die Beziehungen zueinander. Mir ist klar, dass es nicht immer einfach und manchmal auch unmöglich ist, täglich frisch zu kochen. Aber man kann es zumindest versuchen. Und mit Rezepten, die nicht sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, gelingt dies einfacher.

Diese Woche steht Grillen auf dem Plan. Deshalb möchte ich euch heute meine Hühnerkeulen vom Grill vorstellen.
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Rezept:
Gegrillte Hühnerkeulen
Davon werden 2 Erwachsene und 2 Kinder satt
Zutaten:
Ca. 700 g Hühnerkeulen
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
3 EL Honig
3 EL Senf
1 EL frisch gemahlener Pfeffer
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Zubereitung:
Die Zutaten für die Marinade gut vermischen. Die marinierten Hühnerkeulen in einer verschließbaren Box einige Stunden gut gekühlt lagern. Wichtig ist, dass das Fleisch gut durchziehen kann. Die Hühnerkeulen am Grill oder in einer Grillpfanne knusprig anbraten.
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Die Zettl´s Empfehlung:
Ihr könnt als die Marinade natürlich gleich euren selbstgemachten Senf verwenden. Wenn die Marinade zu wenig flüssig ist, einfach noch ein wenig Olivenöl dazu geben.
Reis passt wunderbar als Beilage zum Hühnchen. Wenn ihr noch etwas von der Marinade übrig habt, erwärmt diese, gebt einen Schuss Suppe dazu und lasst sie ein bisschen einkochen – so habt ihr eine perfekte Sauce.

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