Saures

Panzanella

24. April 2015
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Gib Gummi Baby!

Eine meiner Leidenschaften, neben dem Kochen, ist das Motorradfahren. Nein, nicht selbst fahren, sondern ganz entspannt am Sozius als Beifahrerin. Ich genieße das immer in vollen Zügen.
Hin und wieder borgen Horst und ich uns das Bike eines sehr guten Freundes aus und machen damit Tagesausflüge. Vergangenes Wochenende bescherte uns der Frühling perfektes Wetter und somit einen guten Grund, wieder mal ein bisschen zu cruisen.

Der Winter dauerte einfach zu lange. Es fühlte sich wie eine kleine Ewigkeit an, seit ich zu, letzten Mal eine Ausfahrt per Motorrad genießen durfte.. Um etwaige Sicherheitsbedenken eurerseits aus dem Weg zu räumen: Die richtige Ausrüstung fürs Fahren habe ich natürlich. Also konnten wir sicher und entspannt los fahren.
Anfangs war Horst, wohl aus Rücksicht auf mich, noch ein wenig vorsichtig beim Fahren. Nach gefühlten fünf Minuten meinte ich aber „Gib Gummi Baby“ – das musste ich ihm nicht zweimal sagen…

Ich liebe Geschwindigkeit – egal ob beim Segeln oder am Motorrad. Es gibt für mich kein schöneres Gefühl von Freiheit, als ein Teil dieser Dynamik zu sein. Mit dem Wind um die Wette fahren (oder auch segeln). Ich liebe das und kann in dieser Zeit richtig gut abschalten. Natürlich geht das nur, weil ich immer der Beifahrer bin, egal, ob auf dem Bike oder dem Boot. Aber: Was ich als Geschwindigkeit bezeichne, würden andere wohl moderates Tempo nennen. Sicherheit geht vor, Horst und ich gehen da niemals ein zu hohes Risiko ein.
Wir nahmen das wunderbare Wetter also zum Anlass und fuhren in den Tag hinein. Ohne Ziel.

Nach rund zwei Stunden Fahrt gönnten wir uns eine kurze Pause am Stubenbergsee, bevor wir wieder zurück nach Graz fuhren. Was für ein herrlicher Tag! Wir werden diese gemeinsamen Ausfahrten nun öfters wiederholen, haben wir uns vorgenommen.

In Graz angekommen, bekamen wir großen Hunger. Nein, das ist fast schon ein wenig untertrieben. Mein Magen knurrte unaufhörlich. An sich wären wir mit ein paar leckeren Butterbroten sehr zufrieden gewesen. Aber als wir gemeinsam in der Küche standen und gerade eine kalte Platte anrichten wollten, kam mir die Idee, einen Panzanella zu machen. Panzanella ist ein italienischer Brotsalat, den man eigentlich mit Brot aus der Toskana zubereitet. Wir hatten jedoch nur Schwarzbrot – also ist mein Panzanella eine abgewandelte Version.

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Rezept
Italienischer Brotsalat – Panzanella
Davon werden 2 Personen satt
Zutaten:
4-5 Schreiben Brot – kann auch vom Vortag sein
Je 2 EL schwarze und grüne Oliven
Eine Handvoll grüner Salat
3 große Paradeiser
1 rote Zwiebel
1 rote Paprika
Ein bisschen Speck
Frische Kräuter
Olivenöl und Aceto Balsamico bianco
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Zubereitung:
Den grünen Salat, die Paradeiser und den Paprika waschen und klein schneiden. Die Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Das Brot in Mundgroße Stücke teilen.
Alle Zutaten miteinander vermengen, mit Kräutern würzen und mit Essig und Öl marinieren.
Fertig ist ein super schmackhafter Sommersalat.
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Die Zettl´s Empfehlungen:
Dieser Salat eignet sich perfekt als kleine Vorspeise, aber auch wunderbar für jedes Picknick. Frische Kräuter wie Basilikum, Thymian oder Petersilie runden den Geschmack optimal ab.
Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende und viel Spaß beim gemeinsamen Kochen und Genießen!

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