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Kardamom ist heute das große Thema!

14. Januar 2015
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Kardamom

Seit vielen Jahren hat dieses Gewürz in meiner Küche einen Ehrenplatz. Ich liebe Kardamom!
Sein Aroma, das durch seine feine Schärfe und dieser leichten zitrusartigen Note besticht, in der auch ein bisschen blumige, fast schon süße Aromen mitschwingen, muss in jedem guten Gewürzregal Platz haben, finde ich.
Am besten, man kauft die ganzen Kapseln und öffnet diese erst bei Gebrauch – so besteht nicht die Gefahr, dass er bald ausraucht. Die sehr kleinen Samen kann man im Mörser zermahlen und dann für das jeweilige Gericht verwenden.

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Hier nun ein kleiner Steckbrief zum Kardamom:

Herkunft:
Indien – Kerala: dort wächst er wild in den Regenwäldern auf Höhen zwischen 750 m und 1500 m.
Mittlerweile wird er in Massen in Guatemala, Tansania, Vietnam und natürlich in Indien angebaut.
Pflanzenart:
Kardomon gehört zur Ingwerfamilie und ist eine Staudenpflanze, wächst in tropischen Wäldern Kardomon könnte man an sich auch als Zimmerpflanze halten, da sie sehr anspruchslos ist.
Welchen Teil, welche Art kann ich in der Küche davon verwenden?
Natürlich die Samen. Man kann diese zum Beispiel gegen Mundgeruch kauen, kann sie im Mörser zermahlen, um sie für diverse Brotrezepte, Eis oder Smoothies zu verwenden oder aber man würzt damit asiatische Vor- oder Hauptspeisen.

REZEPT
Glasierte Karotten
Beilage / Antipasto / Vorspeise für maximal 4 Personen
Zutaten:
2 Bund Karotten (wirkt natürlich am besten, wenn man jene mit etwas Grün darauf kauft)
1 EL Butter oder feines Olivenöl
1 Schuss Zitronensaft
150 ml Wasser
4 EL Honig
1 Messerspitze Kardamom gemahlen

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Zubereitung:
Die Karotten putzen (mit der Gemüsebürste) und der längs nach halbieren – kleine Karotten können natürlich im Ganzen gelassen werden.
Etwas Butter oder Olivenöl in einer Pfanne zerlassen und die Karotten in anbraten. Mit Wasser aufgießen und dünsten, bis das Wasser fast zur Gänze verdampft ist. Den Zitronensaft zufügen, kurz ziehen lassen und danach Honig und Kardamom einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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DieZettl´s Empfehlung:
Passt sehr gut auf einen bunten Antipasto Teller (Vorspeisenteller) oder als Beilage zu diversen Fischgerichten.

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